Sorry, war so lang, dass nicht alles gedruckt wurde.
Hier der Rest der Geschichte:
In dem Bewusstsein zwar, dass auf der Erde hingegen manches sehr hart und schmerzhaft wie eine Eisenklinge sein kann, mochte Luft, die lacht sich doch hinuntertrauen und sich der Erdentwicklung stellen. Sollten die Strukturen tatsächlich immer fester werden je erdiger und materieller es wird und der Schmerz immer weltlicher – ja, fast immer liebloser, weil die Trennung vom Himmel so präsent gefühlt wird als sei das süßeste Baby aus seiner Wiege gefallen und weiß noch nicht wie es zurückkommen kann… ???
All-es halb so schlimm, wusste Luft die lacht – die Trennung bzw. das Herausgefallensein ist doch nur eine illusorische, menschliche Wahrnehmung, denn eigentlich bleibe ich ja trotzdem mit dem Himmel und All-em in Verbindung, egal, wo auch immer ich mich gerade befinden werde. Schön, nicht wahr? Das andere, komische Gefühl wird von den meisten Menschenkindern als nackte Realität oder so bezeichnet – so ein Humbug. Ja, die Wertung und Be-wertung ist gleichsam so herrlich menschlich… was für ein großartiges Abenteuer, sich in solch ein Menschendasein zu begeben dachte Luft, die lacht so bei sich, was für eine Herausforderung – die muss ich annehmen. Vielleicht ist es mir ja auch möglich, ihnen bei der erneuten Anbindung an ihren Himmel behilflich zu sein.
Auch wenn sogar eine Vielzahl an Wörtern, die Menschen in den Mund nehmen, so tief schneiden und verletzen wie selbst ein Schwert das nur kann. Luft, die lacht war sehr oft verwirrt durch die kalt wirkende, unlebendige Atmosphäre – ebenso über ähnlich wirkende Menschen, die wie leere Hüllen und ihr wie ferngesteuert schienen als schliefen sie den Schlaf vom Dornröschen bei lebendigem Leibe.
Sicherlich werden dort auch Küsse helfen, sicherlich wird dort unten auch Liebe helfen, um das Schlafende zu erwecken und das Unlebendige wieder richtig lebendig zu machen, geisterte es durch ihr helles Köpfchen.
Wie im Himmel, so auf Erden… kam ihr noch dazu in den Sinn und wie schön es doch sei, dass auch mit ihrer Erdankunft ein Stückchen Himmel mit auf die Erde kommt.
Sie hatte tatsächlich so einiges in ihrem Engelgepäck – manches davon kannte sie noch nicht einmal selbst.
Es gibt noch aller-hand zu tun, wo fange ich am besten an? fragte sie sich im Innern.
Luft, die lacht lächelte wieder, sah sich schon ihre kleinen Flügelchen einklappen, um die anderen Menschenkinder auf dem Abenteuerspielplatz Erde nicht zu erschrecken und malte sich bereits in allen Farben des Regenbogens ein ganz besonderes Fleckchen ihres zukünftigen Erdheims aus.
„Lieber Gott, Ihr Lieben über mir – könnt Ihr mir bitte noch mal zeigen, wo ich mich gerade befinde und wo mein Weg nun weitergeht?“ fragte sie mit voller Gewissheit, der Gewissheit, dass sie immer und überall mit dem Himmelreich und ihren geistigen Helfern in Verbindung sein wird. Sich ständig im Nirgendwo zwischen Himmel und Erde aufhalten zu müssen, das sollte allen Anschein nach vorbei sein…
Schon sah sie durch ihr geistiges Auge in ihrem aufgeklappten Buch des Lebens eine Überschrift erscheinen, die da hieß: Der Weg zu Dir
Das war die Antwort auf ihre Bitte…
Eine goldig schimmernde Hand erschien ihr daraufhin und lockte sie mit dem Zeigefinger in einen kleinen, kuscheligen Raum. Dort wartete bereits ein durchsichtiges, schillerndes und frauliches Geistwesen auf sie und sagte aus schwebender, aber angenehmer Höhe: „Herzlich willkommen, mein Engelmädchen – komm und setze Dich zu mir. Ich werde Dir gleich sagen und zeigen, wo Du Dich gerade befindest.“
„Wer bist Du?“ fragte Luft die lacht, die etwas überrascht dreinblickte.
„Ich bin Cassiopeia, Hüterin Deines Lichts in Deinen Seelenkammern.
„Aha, erwiderte Luft die lacht etwas skeptisch – also befinde ich mich gerade im Inneren meiner eigenen Seele?“ „Ja, in diesem Augenblick befindet sich ein Teil Deines wunderbaren Geistes in einer Deiner Seelenkammern, aber eigentlich bist Du bereits auf der Erde gelandet. Sieh nur… das, was ich Dir zeigen möchte, ist Dein eigener Weg, Dein irdischer Weg als auch Dein himmlischer Weg in Eins!“
Siehst Du auch, wohin er Dich führen wird – siehst Du es?“
Etwas ungläubig, aber sehr deutlich sah Luft, die lacht sich selbst von oben am Anfang eines hellen Feldweges stehen. Auf ihrem Rücken trug sie noch die puscheligen, weißen Flügelchen. Fast hätte sie sich selbst für einen Schmetterling gehalten, aber sie wusste ja, in ihrer sichtbaren Präsenz auf der Erde würden ihre Flügel nicht mehr für Menschenkinder zu sehen sein. Und sie sah, wie sie immer weiter vorwärts schritt, ob sich der Weg schlängelte oder nicht, ob er sich kreuzte oder nicht, ob ein mächtiger Berg sich dazwischen stellte oder nicht – der erdige Weg ging immer weiter, fast schon spiralförmig bahnte er sich selbst seinen Weg durch die irdische Dimension in die immer lichter werdenden Regionen.
Das Schönste aber an diesem Anblick waren di
Das Schönste aber an diesem Anblick waren die vielen Lichtgestalten, die sich dicht an dicht rechts und links am Wegesrand platziert hatten und die Luft, die lacht zuwinkten, wenn sie mal einen Blick von ihrem Weg ab riskierte. Überall waren lichte Schnüre zu sehen, goldene Verbindungen von dem einen zum anderen Wesen mit denen Luft, die lacht natürlich auch verbunden war. Was für ein gigantisches Bilderkino, dachte Luft, die lacht dankbar bis ihr eine ganz besondere, starke Lichtschnur auffiel, die in etwa von ihrem Bauchnabel ausging und sich denselben Weg empor schlängelte wie der spiralartige Weg an sich.
„Siehst Du nun, wohin Dich Dein Weg führt?“ fragte Cassiopeia.
„Ja“ antwortete Luft, die lacht – „ich sehe es… der Weg, mein Weg, er führt direkt zu MIR und da, wo das Ende ist, ist schon wieder ein neuer Anfang…
Luft, die lacht lachte und lachte, schlug Purzelbäume vor Freude und freute sich riesig auf alle Entwicklungen – im Himmel, auf der Erde und ihretwegen auch
Luft, die lacht lachte und lachte, schlug Purzelbäume vor Freude und freute sich riesig auf alle Entwicklungen – im Himmel, auf der Erde und ihretwegen auch auf beides gleichzeitig in aller Verbundenheit…
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